Rudern im Corona-Jahr

Die Mannschaftsboote blieben den Großteil des Jahres an Land, hingegen wurde der Ergo ausgepackt – allerdings outdoor oder im Homegym, denn die Indoor-Sportstätten blieben 2020 weitestgehend geschlossen. Auch sonst war 2020 besonders, stand doch vieles unter den Vorzeichen der Corona-Pandemie. Auf  ein paar „Besonderheiten“ wollen wir auf dieser Doppelseite erinnern.

INDOOR

Die Saison war geprägt von Indoor-Rudern, das outdoor stattfand – auch im Winter. Trainiert werden durfte nur mit Abstand und an der frischen Luft; die Innenräume blieben daher geschlossen, die Ergos wanderten in die „luftige“ Großboothalle bzw. wurden leihweise auch im „Homeoffice“ von einigen ambitionierten Trainierenden genutzt.

HYGIENE

Hygiene am Vereinsgelände wurde extra GROSS geschrieben: Desinfektionsmittel für Skull-Griffe, Ergos und Dollen waren ständiger Wegbegleiter. Zeitweise „duftete“ es nach Marille – die Destillerie Bailoni aus Stein stellte kurzerhand ihre Produktion um und stattete den Steiner Ruder Club mit einer Spende von „hochprozentigem“ Desinfektionsmittel aus.

REGATTEN

Regatten konnte man beinahe an einer Hand abzählen. Der Großteil der Veranstaltungen wurde abgesagt, die wenigen Formate die stattfinden konnten, waren an Auflagen wie Maskenpflicht am Regattaplatz oder gesperrte Umkleide- und Duschräume gekoppelt. In Summe eine durchwachsene Regattasaison, was auch die wenigen Starts zeigten.

EINER

Ausfahrten im Wanderboot waren nur auf die Sommermonate beschränkt. Im Frühjahr, Herbst und Winter hieß es ab in den Einer (oder im Ausnahmefall auch Zweier, wenn mit Menschen aus dem gleichen Haushalt, Familie oder einer engen Bezugsperson gerudert wurde). Dementsprechend zeigt die Statistik viele Einer-Fahrten – v.a. im Mai, November und Dezember.

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